Unter diesem Motto ruft die Deutsche Umwelthilfe gemeinsam mit anderen Umweltverbänden, Anti-AKW-Initiativen, Parteien und anderen gesellschaftlichen Gruppen zu einer spektakulären "Aktions- und Menschenkette" auf. Am 24. April wird diese Kette vom Atomkraftwerk Brunsbüttel über Hamburg bis zum AKW Krümmel reichen.
DUH warnt vor "dicker Luft"
Die DUH fordert die Mitglieder des Bundestags auf, die EU-Luftqualitätsrichtlinie vollständig und rechtskonform umzusetzen, der Verordnungsentwurf aus dem Umweltministerium widerspricht nach Ansicht der DUH dem EU-Recht und schwächt die Rechte von Bürgern, die unter Feinstaub und Stickoxiden leiden
(Bild: BMS)
Fledermäuse auf Wohnungssuche
Wer jetzt ein gutes Quartier hat, kann sich getrost hängen lassen. Im Bunkerwald von Hohenleipisch im südlichen Brandenburg haben die Braunen Langohren ihre Winterwohnung bezogen. Zwölf der 24 deutschen Fledermausarten wurden im Gebiet festgestellt.
Aber das Fledermausparadies ist gefährdet: Die schweren Metalltore und Gitter, mit denen die Bunker verschlossen waren, sind herausgerissen worden.
Helfen Sie den Fledermäusen!
Ihre Spende wird wirksam für die Lebensraumverbesserung in Wäldern eingesetzt. Davon profitieren das Große Mausohr, die Bechsteinfledermaus, die Mopsfledermaus und auch andere Waldbewohner.
Keine längeren Laufzeiten ohne Endlager
Längere Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke, wie sie die schwarz-gelbe Bundesregierung derzeit vorbereitet, wären wegen der nicht im Ansatz geklärten Entsorgung der hochradioaktiven Abfälle rechts- und verfassungswidrig. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens, das die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) am 28.01.2010 in Berlin vorgestellt hat. (Foto: B. Tewes)
Mehrwegallianz: Abgabe für Einweggetränke
Allianz aus Betrieben der Getränkewirtschaft und der Deutschen Umwelthilfe setzt sich für einen besseren Schutz des umweltfreundlichen Mehrwegsystems ein: Getränke in Einwegverpackungen sollen mit einer Lenkungsabgabe von 20 Cent verteuert werden. (Foto: pixelio.de)
Gericht stoppt Minister Sander
Gelb muss weiter draussen bleiben: Das Verwaltungsbericht Hannover stoppte die von Umweltminister Sander erlassene Aufweichung der hannoveraner Umweltzone. Die Einfahrt in die Umweltzone in Hannover ist ab sofort nur mehr mit grüner Plakette zulässig. Die Deutsche Umwelthilfe wirft Sander „Klientelpolitik zugunsten der Automobilindustrie“ vor. (Bild: GTUE)
Bundeshauptstadt 2010 im Klimaschutz gesucht
Die Siegerkommune erhält eine 30 kW-Photovoltaikanlage. Es werden Sonderpreise für energieeffiziente Informationstechnik und Green IT vergeben. Schirmherr Mojib Latif ruft die Kommunen zu mutigem Handeln auf. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2010.
Berliner Verwaltungsgericht bestätigt Wirksamkeit von Umweltzonen
Zum Jahreswechsel steigt die Zahl der Umweltzonen mit Einfahrbeschränkungen für ungefilterte Diesel-Pkw und Nutzfahrzeuge von 34 auf 40. Berlin, Hannover, Frankfurt und Bremen verschärfen zum Jahreswechsel die Einfahrbedingungen.
Eine Klage gegen die Berliner Umweltzone wies das Verwaltungsgericht Berlin mit der Begründung ab, dass sie den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sichere. Den Versuch von Niedersachsens Umweltminister, die Umweltzone in Hannover zu stoppen, kommentiert DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch: „Auch Kettensägenminister Sander wird Umweltzonen nicht sprengen“.
Deutsche Umwelthilfe zieht Bilanz
Deutsche Umwelthilfe zieht Jahresbilanz und fordert angesichts des Scheiterns von Kopenhagen mehr denn je Vorreiterrollen Deutschlands und Europas. EU-Sondergipfel soll deshalb das 30-Prozent Ziel bis 2020 festschreiben. Der angekündigte „Weg ins regenerative Zeitalter“ muss umgesetzt werden. Die DUH will angesichts der Enttäuschung von Kopenhagen 2010 verstärkt gegen Vollzugs- und Umsetzungsdefizite im Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz vorgehen. Die Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation ist auch 2009 weiter gewachsen...
Kurz notiert
Dialogforum zur biologischen Vielfalt
Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 30 Kommunen sowie der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund erarbeiteten gemeinsam den Vorschlag für eine Bündnis für biologische Vielfalt
Mehr InfosKorrekturen bei Solar-Förderung gefordert
Deutsche Umwelthilfe kritisiert die geplante Reduzierung der Vergütung von Strom aus Solaranlagen. Vor allem kostengünstige Freiflächenanlagen dürfen nicht doppelt belasten werden. Längere Fristen zur Anpassung an neue Bedingungen gefordert.
Mehr InfosAltes Handy - zu schade für den Müll!
Gleich heute können Sie der Umwelt etwas Gutes tun: Versandlabel fürs Althandy hier runterladen und portofrei ab zum Recyceln! (Foto: S. Holzmann)
Mehr InfosKeine Bürgschaft für brasilianisches Atomkraftwerk!
Haushaltsausschuss des Bundestages beschäftigt sich mit einer von AREVA NP beantragten Hermesbürgschaft für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 - NGOs warnen vor den Gefahren des Projektes und sprechen sich gegen die Bürgschaft aus.
Mehr InfosEnergiesparlampen: Viele Händler informieren nicht übers Recycling
DUH kritisiert mangelnde Information des Verbrauchers in Kaufhäusern, Baumärkten, Möbelhäusern und anderen Geschäften,nur rund ein Drittel der alten Energiesparlampen wird in Deutschland getrennt gesammelt und umweltgerecht entsorgt
Mehr InfosKlimakiller Kühlschrank
Die Kühlgerätehersteller sind für jährlich zusätzliche 5,9 Millionen Tonnen Klimagase verantwortlich, da Klimaschädliche FCKW nicht ordnungsgemäß aus alten Kühlschränken entnommen werden. Nur 35 Prozent statt der gesetzlich vorgeschriebenen 90 Prozent der Klimaemissionen werden vermieden...
Mehr InfosRöttgen in zeo2: „Alternative zum Erfolg gibt es nicht“
Der neue christdemokratische Bundesumweltminister beschwört im Umweltmagazin zeo2 “verbindliche Beschlüsse“ in Kopenhagen. In ihrem Schwerpunkt widmet sich die soeben erschienene zeo2-Ausgabe der neuen „Volksbewegung gegen den Klimakollaps“. Ein weiteres Thema: der Ölmulti Exxon lässt seit 19 Jahren ein Gasleck in der Nordsee blubbern ...
Mehr Infos"Naturschutzfonds Lebendige Wälder" ins Leben gerufen
T-Mobile und die Deutsche Umwelthilfe e.V. unterstützen durch diesen Fonds Waldschutzprojekte in ganz Deutschland. An der Weser, auf der Frankenhöhe, in der Sächsischen Oberlausitz, bei Reutlingen und am Bodensee werden Projekte zum Artenschutz und zur Biodiversität gefördert. (Foto: Jürgen Niessen/Pixelio)
Mehr InfosJahr der biologischen Vielfalt 2010
Die Bundesregierung setzt die bereits 2007 beschlossene Nationale Biodiversitätsstrategie nicht um. Deutschland verfehlt daher sein Ziel, den Artenschwund bis 2010 zu stoppen. DUH-Geschäftsführer Baake fordert ein Biodiversitätsgesetz und einen Biodiversitätscheck für alle staatlichen Vorhaben.
Mehr InfosDas Forum "Netzintegration Erneuerbare Energien" ist gegründet
Ein ungewöhnliches Bündnis aus Stromnetzbetreibern, Verbänden, Umweltorganisationen, Bürgerinitiativen und wissenschaftlichen Institutionen will den „Flaschenhals“ beim weiteren Zubau Erneuerbarer Energien überwinden.
Mehr InfosRußfilterförderung: Auch 2010
Die Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Dieselruß-Partikelfilter wird auch in 2010 als Barförderung fortgesetzt. (Foto: Twintec)
Aktuell
Pressemitteilungen
- 05.02.2010 - Deutsche Umwelthilfe warnt Umweltausschuss vor EU-rechtswidriger Luftreinhalteverordnung
- 04.02.2010 - Dialogforum zur biologischen Vielfalt in Kommunen
- 03.02.2010 - Atomkraftgegner planen 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette
- 28.01.2010 - Keine längeren Laufzeiten ohne Endlager
- 27.01.2010 - Mehrweg mit System




















